Öland mit dem Wohnmobil

Mit dem Wohnmobil zur Nordspitze Ölands

Dieses Mal ging es mit unserem Wohnmobil für einen Kurztrip ganz hoch in den Norden Ölands. Unser Ziele waren der weiße Sandstand von Böda Sand, der „Långe Erik“ – ein 32 Meter hoher Leuchtturm an der Nordspitze der Insel und zum Schluss Borgholm und das Schloss Solliden, wo das diesjährige Oldtimertreffen stattfand. 

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Unser Stellplatz direkt an der Ostsee

Die erste Nacht haben wir an der Ostküste von Öland verbracht. Es war ein fantastischer Stellplatz direkt an der Ostsee und das beste war, wir hatten ihn ganz für uns allein. Vielleicht lag es daran, dass der Strand hier sehr steinig ist und Baden damit recht schwierig ist. Aber es war sowieso kein Badewetter und so haben wir die Zeit mit Steine sammeln verbracht. Wir haben etliche Steine mit fossilen Einschlüssen gefunden.  

In der Nacht wurde es dann ziemlich laut, weil es sehr windig war und wir vergessen hatten, die Satelitenschüssel einzufahren (typischer Anfängerfehler). Trotzdem würde ich dem Platz eine Bestnote geben und wir werden sicher wieder hier her kommen. 
Am nächsten Morgen sind wir weitergefahren in Richtung Norden. Unser Ziel waren die Sandstrände von Böda Sand.

Böda Sand

Die weißen Sandstrände rund um Böda Sand erstrecken sich auf einer Länge von ca. 20 km und sind einfach nur schön – so wie man sich einen Ostseestrand eben vorstellt.

Wir waren aber nicht direkt in Böda Sand, denn das ist ein riesiges Feriendorf mit 1350 Stellplätzen und 125 Hütten. Wir haben hier nur unser Wohnmobil geparkt und sind dann mit unseren Fahrrädern durch den Küstenwald zu einem weiter entfernten Strandabschnitt gefahren. Hier hatten wir den Strand nahezu für uns allein, nur zweimal kamen Spaziergänger vom Camp vorbeigelaufen.

Wer auf der Suche nach Ruhe und Abgeschiedenheit ist, der ist hier genau richtig. Der Strand war trotz Hochsaison leer – es war aber auch nicht unbedingt das schönste Badewetter. 

Die Nordspitze Ölands

Radtour zum langen Erik

Im Gegensatz zu den langen Sandstränden auf der Nord-Ost-Seite, ist die Nord-West-Küste von Öland sehr steinig. Wir haben unser Wohnmobil bei Neptuni åkrar abgestellt und sind dann mit unseren Fahrrädern auf dem Ölandleden zur Nordspitze gefahren. Besonders faszinierend waren die unzähligen Fossilien, die wir bei einem kleinen Spaziergang entlang der Steinküste fanden. Es gibt hier u.a. Trilobiten, eine Art von Gliederfüßern, und Brachiopoden, eine Art von Muscheln.
Unsere Radtour endete am langen Erik – dem Wahrzeichen der Nordspitze Ölands. Der Leuchtturm ist ein beliebter Touristen-Hot-Spot und war auch an diesem Tag sehr gut besucht. Da am Himmel ziemlich dunkle Wolken aufzogen, haben wir auf eine Besichtigung des Langen Eriks verzichtet und haben uns auf den Rückweg zum Wohnmobil gemacht. Kaum das wir dort angekommen waren, gab es dann einen heftigen Regenschauer … da hatten wir wohl nochmal Glück gehabt.

Enthusiastendag

Autotreffen in Solliden

Der letzte Abschnitt unserer Reise war das alljährlich Ende Juli im Schlosspark von Solliden stattfindende Oldtimertreffen. Wie in jedem Jahr versammeln sich dort hunderte Autobegeisterte mit ihren alten oder auch neuen Autos, Traktoren, Landmaschinen und Lkws. 

In diesem Jahr sind wir König Karl Gustaf mit Sofia und ihrer Tochter bei ihrem Parkspaziergang begegnet.

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